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Interkulturelle Zusammenarbeit Teil 3

2011/2

Wer die ersten beiden Beiträge zum Thema gelesen hat, weiß dass die Entscheidung noch aussteht, ob die junge Frau mit dem Kopftuch den Job bekommen hat.

Interessiert?

Ja, sie hat den Job bekommen. Wie so oft haben mehrere Faktoren gemeinsam den Ausschlag gegeben. Sie passt gut ins Team, ist qualifiziert und motiviert. Ihre technische Kompetenz erfüllt meine Anforderungen.

Und die Sache mit dem Kopftuch?
Der Alltag nimmt den Dingen viel von ihrer Aufregung. Wenn man jemanden jeden Tag sieht, fallen einem manche Sachen gar nicht mehr auf. Ob da jemand Halstücher und Kaschmir trägt, oder Jeans und fahrradtaugliches Gewand samt Rucksack, oder eben ein Kopftuch verblasst zu einem Hintergrund, der zwar wahrgenommen wird, aber eben nicht im Vordergrund steht.

Die ersten Witze werden auch schon gemacht: Weil ein Ausfall der Heizung die Raumtemperatur auf 17 Grad sinken ließ, beneidete ich sie um ihre warmes Kopftuch.

Wenn ich im letzten Rassismus Report lese, dass Frauen mit Kopftüchern Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt haben, dann muss ich meinen UnternehmerkollegInnen unterstellen, dass sie vorauseilend Befürchtungen haben, die sie so nicht haben müssten. Die Angst vorher ist immer die größere. Und die Probleme, die sich ergeben, wenn Menschen mit unterschiedlicher kultureller Prägung einander begegnen, lösen sich nicht, indem man ihnen ausweicht.

Globalisierung und Migration
Interkulturelle Zusammenarbeit wird als positive Herausforderung verstanden, wenn Globalisierung der Treiber ist. Verkaufen in China, gründen in Amerika - wie geht man mit fremden Kulturen um? Ein Topthema und in vielen Managementseminaren buchbar.

Wenn Migration der Treiber ist, wird das Thema sehr vernachlässigt und ist weit weniger aufregend besetzt. Auch finden sich kaum Bildungsangebote, was sehr erstaunt, sind die beiden Themen doch sehr verwandt und die Grundproblematik dieselbe.

Lobenswert sei hier abschließend der WAFF erwähnt, der diesem Thema eine spezielle Förderung gewidmet hat.

Weitere Infos

bernd.maierhofer@dato.at
dato Denkwerkzeuge - Corneliusgasse 4 - A-1060 Wien
Tel: +43 1 581 29 70
www.dato.at - www.nutritional-software.at


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